Zupfmusikfreunde Heimbach
Bericht der StadtTV Düren von 07.11.2008 über das Zupforchester Heimbach
Erste Zupfinstrumente sind die Musikbögen, bei denen eine Saite an zwei Enden eines hölzernen Bogens befestigt waren. Bei der Saite handelte es sich um Pflanzenfasern, Haare, Seide, Tiersehnen und Tierdärme. Früheste Funde von Musikbögen stammen bereits aus der Altsteinzeit. Aus dieser Zeit stammen auch Höhlenmalereien, in denen die Verwendung von Schießbögen als Musikbögen dargestellt ist. Zupfinstrumente gehören bereits zum Urbesitz an Musikinstrumenten.
Aus dem Zupfbogen entwickelten sich die mehrsaitigen Instrumente wie die Leier und die Harfe sowie Instrumente, bei denen die Saiten über einem flachen oder gewölbten Resonanzkörper gespannt sind, wie bei der Zither, der Laute oder der chinesischen K’in.
Zupfinstrumente dienten wie auch die anderen Instrumente zunächst magischen und kultischen Zwecken. So waren Instrumente oft symbolisch verziert, wie beispielsweise die sumerische Standleier, deren Klangkörper einem Stier nachgebildet war. Erst spät zum Ende der antiken Hochkulturen wurden Musikinstrumente zum ästhetischen Ausdruck eingesetzt. Zupfinstrumente ab dieser Zeit dienten häufig der Liedbegleitung.
Zupfinstrumente waren in den verschiedenen antiken Hochkulturen bekannt. daraus entwickelten sich weltweit verschiedene Zupfinstrumente. Bekannte Instrumente sind neben der Zither und der Laute beispielsweise die Gitarre, die Mandoline, die Balaleika, die Domra, die Konzertharfe, das Spinett oder das in Afrika und Amerika verbreitete Banjo und die chinesische She. Hier weiterlesen bei bei Wiki.

